What is allergy immunotherapy?

Warum muss ich immer niesen?

Pollenallergie-Symptome können dir den Tag verderben, oder die Woche, den ganzen Monat – Jahr für Jahr. Niemand sollte sich damit abfinden müssen. Wir haben unseren Allergie-Guide erstellt, um dir zu helfen, deine Allergie besser in den Griff zu kriegen, ganz egal, ob sie durch Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen verursacht wird. Hier findest du Informationen zu häufigen Symptomen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Wir haben auch Tipps, wie man Kontakt mit Allergenen vermeiden kann.

What is hayfever?

Montage aus vier Bildern von Menschen, die niesen, möglicherweise aufgrund von Allergien. Sie sind alle mitten in einem lauten „HAT-SCHI!“.

Warum muss ich immer niesen?

Warum muss ich immer niesen?

Pollenallergie

Niesattacken scheinen immer zur ungünstigsten Zeit aufzutreten. Ob in einem vollbesetzten Büro oder beim Einkaufen – es kann peinlich sein, vor allem, wenn es oft passiert. Warum niest du also so viel und wie kannst du es stoppen?

Allergien sind eine gängige Ursache häufigen Niesens. Es kann sein, dass du wochenlang andauernd niesen musst, aber nur zu bestimmten Zeiten im Jahr. Es kann auch sein, dass du eigentlich immer ein Taschentuch dabeihaben musst. Allergisches Niesen tritt selten ohne andere Symptome auf. Wahrscheinlich ist die Nase verstopft oder läuft – oder beides gleichzeitig.

Lies weiter und finde heraus, auf was du allergisch sein könntest. Hol dir praktische Tipps und erfahre mehr über Behandlungsmöglichkeiten damit dein ewiges Niesen ein Ende hat.

Montage aus vier Bildern von Menschen, die niesen, möglicherweise aufgrund von Allergien. Sie sind alle mitten in einem lauten „HAT-SCHI!“.

Niesattacken scheinen immer zur ungünstigsten Zeit aufzutreten. Ob in einem vollbesetzten Büro oder beim Einkaufen – es kann peinlich sein, vor allem, wenn es oft passiert. Warum niest du also so viel und wie kannst du es stoppen?

Allergien sind eine gängige Ursache häufigen Niesens. Es kann sein, dass du wochenlang andauernd niesen musst, aber nur zu bestimmten Zeiten im Jahr. Es kann auch sein, dass du eigentlich immer ein Taschentuch dabeihaben musst. Allergisches Niesen tritt selten ohne andere Symptome auf. Wahrscheinlich ist die Nase verstopft oder läuft – oder beides gleichzeitig.

Lies weiter und finde heraus, auf was du allergisch sein könntest. Hol dir praktische Tipps und erfahre mehr über Behandlungsmöglichkeiten damit dein ewiges Niesen ein Ende hat.

Wie oft Niesen am Tag ist normal?

Dies wurde wissenschaftlich untersucht und es ist normal, bis zu viermal am Tag zu niesen und sich die Nase zu putzen. Dieser Schutzreflex hilft, reizende Substanzen aus den Nasengängen zu entfernen. Wenn ein „Hatschi“ nicht ausreicht oder dein Allergie-Auslöser in der Luft ist, niest du wieder (und immer wieder).

Mehr als 4 Nieser am Tag können Anzeichen einer allergischen Rhinitis, also eines allergischen Schnupfens, sein.

Warum niese ich so viel?

Rhinitis ist eine Erkrankung der Nase. Sie führt zu Entzündung, Reizung und Niesen. Es gibt drei Haupttypen:

  • Allergische Rhinitis: Eine Reaktion auf Allergene in der Luft, die von Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben und Tierhaare kommen. Häufige Symptome, ausser dem Niesen, sind eine juckende, verstopfte oder laufende Nase und das sinubronchiale Syndrom (Gefühl, als ob Sekret an der Rachenwand entlangfliesst).
  • Infektiöse Rhinitis: Wird durch Viren (wie bei einer Erkältung) oder Bakterien verursacht. Kann sich auch durch Niesen verbreiten. Bei jedem „Hatschi“ können 40.000 mit Viren gefüllte Tröpfchen bis zu 8 Meter weit gesprüht werden. Und sie können 10 Minuten lang in der Luft hängen.
  • Nicht-allergische/nicht-infektiöse Rhinitis: Ursachen können Nebenwirkungen von Medikamenten, Hormonumstellungen in der Schwangerschaft, scharfes Essen, reizende Substanzen im Tabakrauch und in der Luft, kaltes, trockenes Wetter oder hohe Luftfeuchtigkeit sowie auch sportliche Betätigung sein. Bis zu 35 % der Menschen niesen in der Sonne (oder bei hellem Licht). Dies hat sogar einen Namen: der photische Niesreflex.

Warum niese ich heute so viel?

Ein Niesreiz kann jederzeit und überall auftreten. Wenn du bei deinen Symptomen ein Muster erkennst, hilft das deiner Ärztin oder deinem Arzt, den Grund herauszufinden. Hier sind einige Muster, die dir vielleicht auffallen.

Niesen zu bestimmten Zeiten im Jahr

Heuschnupfen kann zu verschiedenen Zeiten im Jahr auftreten. Bäume setzen ihre Pollen Anfang des Frühlings ab, einige beginnen damit bereits am Ende des Winters. Es folgen Gräser mit einem Höhepunkt der Pollenfreisetzung im Sommer; im Herbst sind es dann die Kräuter. Unserem Pollenflugkalender kannst du entnehmen, welche Pflanze deine allergischen Reaktionen hervorrufen könnte.

Niesattacken können auch das ganze Jahr über auftreten, wenn du gegen Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze allergisch bist. Im Winter verbringen die Menschen eher mehr Zeit zu Hause. Du hältst vermutlich die Fenster geschlossen und deine Heizung ist eingeschaltet. Die allergenen Partikel werden daher nicht nur in der Wohnung eingeschlossen, sondern sie zirkulieren auch in der Luft.

Niesen zu bestimmten Zeiten am Tag

Menschen haben eine innere 24 Stunden-Uhr. Die Vorgänge im Körper ändern sich je nach Tageszeit. Man spricht auch vom zirkadianen Rhythmus, der anscheinend ebenfalls Einfluss auf Allergiesymptome hat. Oft niesen und schniefen Menschen morgens mehr.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist ein weiterer Grund für das Niesen nach dem Aufwachen, dass sich Hausstaubmilben im kuscheligen Bett wohl fühlen . Hier finden sie ihre Lieblingsmahlzeit – abgestorbene Hautschuppen.

Niesen an bestimmten Orten

Hier geht es weniger um feste Regeln als um Wahrscheinlichkeiten. Bei einer Pollenallergie wirst du wahrscheinlich mehr draussen niesen, sei das in einem Park oder auf dem Land. Eine Tierallergie könnte immer dann auftreten, wenn du in die Nähe der betreffenden Tierart kommst. Ein Problem stellt sie jedoch eher in geschlossenen Räumen dar, da die vom Tier abgegebenen Allergene – vor allem von Katzen – lange in der Umgebung bleiben. Hohe Konzentrationen an Hausstaubmilben wurden in Autos und Taxis, auf Kinositzen und in Kindertagesstätten nachgewiesen. Hauptsächlich findet man sie jedoch zu Hause (wenn du nicht gerade in der Wüste oder in den Bergen lebst).

Hausstaubmilben rufen jedoch nicht nur im Schlafzimmer Niesen hervor. Die winzigen allergenen Partikel haften überall an Teppichen, Polstermöbeln, Kissen und Decken. Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Badezimmer und Keller können Niesen auslösen, wenn du eine Schimmelpilzallergie hast.

Bei der berufsbedingten Rhinitis treten die Symptome einschliesslich des Niesens bei der Arbeit auf. Es ist ein weit gefasster Begriff: Du könntest eine Allergie haben oder das Kribbeln in der Nase könnte durch reizende Substanzen verursacht werden.

Wie stoppe ich dieses ständige Niesen? Probiere diese 4 Tipps

Suche am besten eine Facharztpraxis auf. Deine Ärztin oder dein Arzt wird möglicherweise einen Allergietest vorschlagen, um deine Symptome zu klären, vor allem dann, wenn jemand in deiner Familie Allergien hat. Hier sind einige hilfreiche Tipps, wie du weniger niesen musst und deine anderen Allergiesymptome lindern kannst:

  1. Meide den Auslöser des Niesreizes: Das könnte bedeuten, dass du dich an Tagen mit starkem Pollenflug eher drinnen aufhältst oder deine Bettwäsche wöchentlich bei 60 Grad wäschst, um Hausstaubmilben abzutöten . Eventuell könntest du auch einen Staubsauger mit HEPA-Filter verwenden. Allgemeine gute Angewohnheiten sind regelmässiges Händewaschen mit Wasser und Seife und möglichst nicht das Gesicht zu berühren. Allergene Partikel (und Viren) können mit den Händen aufgenommen und verbreitet werden.
  2. Teste die beruhigende Wirkung von Kochsalzlösung: Ein Salzwasser-Nasenspray aus der Apotheke kann bei Juckreiz in der Nase helfen sowie Allergene und Schleim ausspülen. Wenn du zur kurzfristigen Symptomlinderung bevorzugt ein Kortikoid-Nasenspray einsetzt, solltest du den Salzwasser-Nasenspray am besten direkt davor anwenden.
  3. Finde die richtigen Allergiemedikamente zur kurzzeitigen Anwendung: Antihistaminika tragen dazu bei, die allergische Reaktion in der Nase, die das Niesen auslöst, zu stoppen. Sie stehen häufig als Tabletten zur Verfügung. Es gibt auch Antihistaminika-Nasensprays, die schneller wirken, aber möglicherweise weniger wirksam sind als ein Kortison-Spray. Lies die Packungsbeilage aufmerksam durch und halte dich an die Anweisungen.
  4. Behalte deinen Behandlungsfortschritt im Auge: Wenn deine bisherige Behandlung nicht ausreichend wirksam ist, kann es hilfreich sein, mit deiner Allergologin oder deinem Allergologen über weitere Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Vielleicht kommt eine Allergie-Immuntherapie (auch Hyposensibilisierung genannt) für dich in Frage. Mehr dazu findest du im nächsten Abschnitt.
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Möchtest du eine Allergiespezialistin oder einen Allergiespezialisten aufsuchen? Wir können dir helfen, eine Facharztpraxis für Allergologie in deiner Nähe zu finden und eine Diagnose und Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten zu erhalten.

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Dauerhafte Behandlung bei allergischem Niesen

Die Allergie-Immuntherapie (auch Hyposensibilisierung genannt) ist eine andere, nachhaltigere Art der Behandlung als Antihistaminika und Kortikosteroide. Sie wirkt auf natürliche Weise und kann die Beschwerden dauerhaft lindern, indem das Immunsystem „umlernt“. Bei der Therapie werden wiederholt Dosen des Auslösers deiner Allergie verabreicht, damit dein Körper allmählich lernt, diese nicht als Bedrohung anzusehen. Es könnte sein, dass du innerhalb weniger Monate eine Verbesserung der Symptome deiner allergischen Rhinitis feststellst, auch beim Niesen. Im besten Fall hast du gar keine Beschwerden mehr. Eine Allergie-Immuntherapie ist z. B. für Hausstaubmilben und Pollen verfügbar. Deine Ärztin oder dein Arzt kann dir weitere Informationen dazu geben.

Zusammenfassung

Aus Sicht der Wissenschaft ist es normal, etwa viermal am Tag zu niesen. Einer der Gründe, warum du viel häufiger niest, könnte eine Allergie sein. Wenn dies bei dir der Fall ist, hast du möglicherweise auch eine juckende, laufende oder verstopfte Nase und das sinubronchiale Syndrom. Zur Bekämpfung von allergischem Niesen ist es wichtig, den Auslöser der Allergie zu meiden und die richtige Behandlung zu finden. Zu den Möglichkeiten gehören die kurzfristige Symptomlinderung und eventuell eine Allergie-Immuntherapie, die eine dauerhafte Wirkung haben kann.

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